Videos und Nostalgie

Walter „Spitze“ Schädlich – die Handball-, und Sportlegende aus Hamborn / Duisburg ist für immer von uns gegangen!

Unerwartet verstarb die Hamborner 07-Sportlegende Walter Schädlich am 30.04.2016 - im Alter von 94 Jahren.

Er führte die deutsche Nationalmannschaft 1952 und 1955 mit zum Weltmeistertitel und erreichte mit Hamborn 07 – die Deutsche Feldhandball-Meisterschaft 1958 vor 17000 Zuschauern in Stadion zu Oberhausen am 29.06.1958 mit einem 10:9 über den VfL Wolfsburg. Bis heute unvergessen. Wir werden seine Menschlichkeit und seine freundliche und zurückhaltende Art vermissen. Lange Zeit war er als Spieler und Trainer tätig und bis im hohen Alter immer ein Vorbild für Disziplin und Respekt.

2015 erhielt er die längst überfällige Ehrung mit der Namensgebung der in Hamborn neu errichteten 4-fach Sporthalle „Walter Schädlich Halle“.

 

Unser Mitgefühl und unsere tiefe Trauer teilen wir mit seiner Familie.

„Schlaglichter Hamborner Sportgeschichte 1902 bis 1958“


Schwelgern Cafe | Der Heimatverein hatte nicht mit einem derartigen Zuspruch gerechnet. Am Mittwochnachmittag kamen über 130 Besucher zur Eröffnung der Ausstellung „Schlaglichter Hamborner Sportgeschichte 1902 bis 1958“ ins Schwelgern Cafe.


"Ausstellung für das Ehrenmitglied Walter Schädlich"


Die Ausstellung war dem Ehrenmitglied des Heimatvereins Hamborn e.V., Walter Schädlich, gewidmet. Der Vorsitzende Jörg Weißmann und Rainer Enzweiler - Ratsherr und Schirmherr der Ausstellung „Schlaglichter Hamborner Sportgeschichte 1902 bis 1958“ – freuten sich Walter Schädlich und seine Frau Anneliese in der ersten reihe begrüßen zu können. Walter Schädlich kam mit dem „Silbernen Lorbeerblatt“ am Anzugrevers. Es ist die höchste sportliche Auszeichnung, die in Deutschland verliehen wird. Walter Schädlich hatte den Wunsch eine Ausstellung über den Sport im Duisburger Norden zusammenzustellen. Diesen Wunsch erfüllte ihm der Heimatverein gerne.


"Der Schirmherr Rainer Enzweiler"


Rainer Enzweiler – selbst in seiner Jugendzeit exzellenter Leichtathlet und mehrfacher Deutscher Meister – würdigte in seiner Eröffnungsrede den Sportler und den Menschen Walter Schädlich. Selbstverständlich ging Enzweiler auf die zwei Weltmeistertitel im Feldhandball – 1952 und 1955, noch vor dem Fußball-Wunder von Bern – ein. Der Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Feldhandball 1958 im Stadion Niederrhein in Oberhausen wurde selbstverständlich ebenfalls gewürdigt.

Anschließende ging Harry Herrmann („Mister Hamborn 07“) in einer Laudatio auf den Menschen und Sportler Walter Schädlich ein. Dieser hatte über Jahrzehnte mit Walter Schädlich sportlich zusammen gearbeitet. Herrmann brachte viele Anekdoten und Erinnerungen und musste wegen des Applauses mehrfach innehalten.

Ein wunderbares Gedicht von Siegfried Bakiera über Walter Schädlich rundete das offizielle Eröffnungsprogramm ab.


"Paul ("Päule") Zielinski und Josef ("Jusch") Rodzinski"


Jörg Weißmann, Vorsitzender des Heimatvereins, nannte es „überfällig“, dass nun die neue Vierfach-Sporthalle in Hamborn nach dem größten Sportler der Stadt benannt wurde. Für andere große Sportler, die in den kommenden Tagen in der Ausstellung des Heimatvereins geehrt werden, vermisst er solche Ehren. So spielte Paul ("Päule") Zielinski für Union Hamborn 02. Josef Rodzinski für Hamborn 07. Beide Fußballer gehörten zur Deutschen Fußballnationalmannschaft. Weißmann fragte die Zuhörer „Wo ist die Paul-Zielinski-Straße, wo ist bei uns der Josef-Rodzinski-Platz?“

Extra für die Ausstellungseröffnung stellte Walter Schädlich neben einigen besonderen Pokalen die beiden Goldmedaillen für die Erlangung der Feldhandballweltmeisterschaften 1952 und 1955, zur Verfügung. Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Jörg Weißmann ganz besonders bei Rainer Nick (Vorstandsmitglied und Marketingbeauftragter der Handballer der Sportfreunde Hamborn 07), der zwei seltene historische Sammelbände von 1959 bis in die 1960` er Jahre der Handballer von Sportfreunde Hamborn 07 dem Heimatverein Hamborn e.V. schenkte.

Die Besucher freuten sich auf die Ausstellung und vielen anregenden Gesprächen.

Walter Schädlich war begeistert „Es war ein wunderschöner Abend.

Veranstaltungshinweis:


Die Ausstellung würdigt an historischer Stelle zudem der Eröffnung des "Schwelgern-Parks" vor gut 90 Jahren am 20. September 1925.

Die Ausstellung ist im Schwelgern Cafe, Willy-Brandt-Ring 44, 47169 Duisburg bis zum Mittwoch, den 09. Dezember 2015 jeweils Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 15.00 Uhr zu sehen.

Öffentliche Verkehrsmittel: Straßenbahn Linie 901 bis Wilfriedstraße oder Linie 903 bis Wolfstraße

Kontakt :
Heimatverein Hamborn e.V: Jörg Weißmann unter 0171 5375706.

Der Heimatverein sammelt alte Dokumente und Fotos, Bücher und Broschüren über Hamborn und ordnet und sortiert sie. Diese im Altpapier zu entsorgen, ist viel zu schade. Also wenden sie sich an Jörg Weißmann, der grundsätzlich alles dankbar annimmt.

Heimatverein
Eine Schau für Hamborner Sportlegenden
25.11.2015 | 19:00 Uhr

Presse Der Westen vom 26.11.2015

Walter Schädlich aufgenommen ins Jahrbuch der Stadt Duisburg 2017

Walter Schädlichs großer Moment

Stehende Ovationen bei der Sportschau in Duisburg

Rainer Enzweiler ehrte Handball-Legende Walter Schädlich (links).
Foto: Stephan Glagla

Die schönste Ehrung des Abends durfte CDU-Ratsfraktionschef Rainer Enzweiler mit einer Laudatio auf einen Mann einleiten, der ihm selbst sehr viel bedeutet. Walter Schädlich, zweimaliger Weltmeister im Feldhandball, erhielt den Sonderpreis für herausragende Verdienste um den Duisburger Sport. Sichtlich bewegt nahm der Hamborner die Trophäe entgegen, während hinter ihm Bilder aus dem Jahr 1958 über die Leinwand flimmerten, als er mit den Löwen die deutsche Meisterschaft errang. Wie immer präsentierte er sich mit viel Mutterwitz. Als ihn Aksen nach seinem Alter fragte, antwortete Schädlich: „73, aber darüber spricht man nicht.“ Um kurz darauf augenzwinkernd zu korrigieren: „Nein, 93.“

Der Westen : 23.11.2015

 


Unerwartet verstarb Ex-Löwen-Trainer Peter Brixner am 04.05.2016 in Luxemburg.

 

Er führte als Trainer der 1. Männer – Mannschaft - Hamborn 07 zwischen den Jahren 1986 und 1989 zweimal zurück von der Oberliga in die Regionalliga. Bekannt als „emotionaler Trainer“ vermochte er „mit wenig, viel zu erreichen“. Er war der letzte Trainer der 1. Männer-Mannschaft unter dem Hamborn 07 höher als in der Oberliga vertreten war. Im Jahr 2015 trafen durch Zufall bei einem internationalen T...urnier im Olympiastützpunkt Luxemburg Peter Brixner und Vorstandsmitglied Rainer Nick und die weibliche B1-Jugend zusammen. Peter Brixner war im Jahr 2015 noch als Trainer in der obersten Liga (HB Mersch 75) in Luxemburg wo er auch lebte - tätig. Unser Mitgefühl und unsere tiefe Trauer teilen wir mit seiner Familie.


Presseberichte / Bilder aus vergangenen Zeiten (unsortiert!)

Nostalgie

SG Hamborn 07 + OSC Rheinhausen